„Social Media bietet großartige Möglichkeiten für Start-ups – nutzen wir sie!“

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„Social Media bietet großartige Möglichkeiten für Start-ups – nutzen wir sie!“

Neu im Team: Achim Hepp – Digital- und Social Media-Experte

Nicht mit dem Internet aufgewachsen und dennoch mehr „Digital Native“ als die allermeisten Menschen der Generation Internet. Achim Hepp ging 1986 zum ersten Mal online und erkannte damals schon die Möglichkeiten, die sich mit der neuen Technologie boten.

Mit über 30 Jahren Erfahrung ist er ein Online-Urgestein und gilt als absoluter Experte für die Themen:
– Social Media für Unternehmen
– Digital Branding & Recruiting
– Digitales Standortmarketing
– Startups

Orangery:
Achim, du bist als festes Teammitglied bei Orangery mit eingestiegen. Was wird deine Aufgabe sein?
Achim Hepp:
Als Social Media-Experte werde ich mich mit den Start-ups gemeinsam um ihren Social Media Auftritt kümmern. Social Media bietet Start-ups tolle Möglichkeiten: Es war noch nie so einfach, Kunden individuell mit gezielter Werbung auf Facebook, LinkedIn und Co. anzusprechen wie heute – eine passende Strategie vorausgesetzt. Dafür stelle ich zunächst Fragen, z. B. wer eigentlich die anvisierten Kunden genau sind und mit welchem Ziel und welchen Inhalten sie angesprochen werden sollen. Daraus definiert sich dann der oder die Kanäle in Social Media, welche Sinn machen und angegangen werden können.

„Ganz konkret muss sich jedes Unternehmen vor dem Start von Social Media Maßnahmen überlegen: Welche Kanäle bespiele ich, mit welchen Inhalten, für wen und zu welchem Zweck?“

Eine meiner Aufgaben wird also sein, gemeinsam mit den Start-ups innerhalb von Workshops eine Social Media Strategie zu entwickeln, die die spezifischen Unternehmensziele ideal vorantreibt. Stellt sich im Verlauf heraus, dass dafür Fachkräfte gebraucht werden, etwa für Video- oder Audioproduktionen, vermittle ich die passenden Leute aus meinem Netzwerk. Und selbstverständlich bin ich auch ansprechbar für alle anderen digitalen Themen.

Orangery:
Digitales Marketing ist ja nun keine ganz neue Disziplin in Deutschland. Weshalb braucht es so oft einen Experten wie dich dafür?
Achim Hepp:
Ganz einfach: Willst du professionelle Resultate erzielen, musst du da auch Experten ranlassen! Alles andere produziert nur halbgare Ergebnisse. Zusätzlich wird das Thema „Digitale Kundenansprache“ in Deutschland nach wie vor sehr stiefmütterlich behandelt. Social Media z. B. wird oft nebenbei und eher halbherzig miterledigt. Die Motivationen reichen von: „Na ja, alle sind ja jetzt bei Facebook“ bis zu: „Ich will das Gleiche wie unser Mitbewerber XY“.
Zum Start rede ich den Kunden meist erst mal die Hälfte ihrer Ideen wieder aus. Weil sie abgeguckt sind bei der Konkurrenz und wenig bis gar nichts mit dem eigenen Unternehmen zu tun haben. Was nach wie vor fehlt, ist die Erkenntnis, dass Social Media überhaupt erst mal eine Strategie braucht. Diese Strategie wiederum braucht dann drei Dinge, um erfolgreich zu sein: Investitionsbereitschaft, Geduld und richtig viel Zeit. Und es muss jemanden geben, der weiß, wie man das bereitstellt. Genau da betrete ich dann das Spielfeld.

Orangery:
Was ist deine persönliche Motivation, bei der Orangery mit einzusteigen?
Achim Hepp:
Dominik und ich haben 2014 gemeinsam das Start-up „Erste Digital“ (heute Virado) gegründet und stehen seitdem in engem Kontakt. Über diese persönliche Erfahrung hinaus gibt es in meinem Job-Alltag häufig Berührungspunkte zu Start-ups und ich finde es hochspannend, wie sich das Thema in den letzten Jahren entwickelt hat und sicher weiterentwickeln wird – das hier in der Orangery so gebündelt miterleben zu können, ist eine großartige Sache. Start-ups stehen außerdem noch ganz am Anfang ihrer Unternehmensgeschichte und sind sehr offen für Impulse von außen – das ist für mich wie ein großer Spielplatz. Da kann ich mich richtig austoben und viel umsetzen.

Orangery:
Was rätst du speziell Start-ups in Bezug auf ihre Social Media Strategie? Gibt es z. B. spezifische Besonderheiten in der Ansprache?
Achim Hepp:
Die wichtigste Botschaft gleich vorweg: Verzettelt euch nicht! Ihr müsst nicht alle Kanäle gleichzeitig mit allen möglichen Inhalten bespielen.
In der Regel sind die Teams noch klein und die finanziellen Mittel noch nicht so groß. Da sollten Start-ups genau prüfen, was sie wirklich brauchen und ihre Kapazitäten dementsprechend bündeln. Digitale Kundenkommunikation ist ein fortlaufender Prozess, der gepflegt und regelmäßig auf die Erreichung zuvor definierter Ziele überprüft werden muss. Es muss also definitiv jemanden geben, der sich verlässlich um das Thema kümmert, auf Kundenanfragen, Kritik etc. schnell! reagiert. Kann das nicht garantiert werden, lieber die Aktivitäten reduzieren. Ich rate, sich am Anfang auf zwei Kanäle zu beschränken, diese aber richtig zu bedienen. Schnell zu sein, ist im Übrigen für Start-ups extrem wichtig – das erwarten die Stakeholder. Mittelständischen Unternehmen oder Konzernen z. B. wird da eine höhere Reaktionszeit zugestanden. Warum? Ein Start-up kann sich nicht als agil, disruptiv und innovativ positionieren und dann 3 Tage für eine Antwort auf Twitter brauchen – damit macht man sich komplett unglaubwürdig. Wichtig ist außerdem, dass die Reaktion persönlich ist – im besten Fall steht das Gesicht eines der Gründer dahinter. Damit ist ein Start-up schon auf einem guten Weg zu einem glaubwürdigen Social Media Auftritt.

Coworking: der Turbo für Start-ups

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Fünf Gründe, warum Startups von Coworking Spaces profitieren

Startups haben nichts zu verschenken, das gilt vor allem für die zentralen Ressourcen Zeit und Geld. Doch genau diese Ressourcen sind es, die bei Firmengründungen häufig falsch investiert werden, wenn es um die konkreten Arbeitsplätze geht. Anstatt mühsam nach überteuerten Räumlichkeiten Ausschau zu halten, setzen immer mehr Startups auf Coworking Spaces. Dafür gibt es fünf gute Gründe.

1. Flexibel und skalierbar
Gründer müssen heute flexibel sein: Märkte und Teamstrukturen ändern sich häufig schnell – und oft lassen sich diese Veränderungen in einem klassischen Büro schlecht oder nur mit Zeitverzug abbilden. Coworking Spaces bieten Start-ups maximale Flexibilität, weil sie 24/7 zur Verfügung stehen und ihr transparentes Preismodell genaue Planung und Skalierbarkeit ermöglicht. So kann euer Startup wachsen und gedeihen. Und ihr könnt euch ganz auf eure Arbeit fokussieren.


2. Inspirierend und motivierend
Abreißkalender, Aktenschrank und Gummibaum auf der Fensterbank? Nein, danke! Coworking Spaces bieten dir von Tag zu Tag eine andere Atmosphäre. Das liegt nicht nur daran, dass du jeden Tag auf neue, spannende Menschen triffst, hier gibt es auch tolles Mobiliar und innovatives Bürozubehör, das eure Kreativität fördert. Konzentrierte Stillarbeit oder fröhlicher Open Space – du entscheidest jeden Tag selbst, wie du arbeiten möchtest.

3. Kontaktstark und netzwerkbetont
Coworking heißt nicht nur nebeneinander arbeiten, sondern bei Bedarf auch miteinander. Praktischerweise ergeben sich beim Coworking oft ganz von selbst die nötigen Synergien. Man sitzt im selben Boot, kann eine Idee auch mal interdisziplinär durchdenken – und wenn ihr bei einem konkreten Problem nicht weiter kommt: Es findet sich fast immer jemand, der jemanden kennt, der jemanden kennt …

4. Lehrreich und lässig
Beim Coworking lernt ihr jeden Tag neue Dinge – ganz ohne Unterrichtseinheiten und Workshops. Denn ihr werdet immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, aber auch mit unkonventionellen Lösungsansätzen. Anstatt in einem Silo vor euch hinzuschmoren, könnt ihr im Coworking Space einfach mal schnell die Köpfe zusammenstecken und gemeinsam an Themen arbeiten. Das bildet und hält den Geist wach – ideale Voraussetzungen, um in der Businesswelt zu bestehen.

5. Global und ganzheitlich

Hildesheim, Helsinki, Hongkong: Coworking verbindet nicht nur Ideen, sondern auch Städte, Regionen und Nationen. Das macht Coworking Spaces zu echten Wachstums-Turbos für junge Startups. Wer zur Community von Orangery gehört, der kann natürlich alle unsere Coworking Offices nutzen – und innerhalb der einzelnen Locations trefft ihr häufig Leute aus aller Welt. Auf diese Weise wächst euer Netzwerk ganz von alleine und ihr könnt eure Ideen im Handumdrehen auf globaler Ebene diskutieren.